Emily

Emily Dickinson MÖGEN SIE EMILY DICKINSON?

Hörspiel von Kai Grehn

Übersetzung der Briefe aus dem Amerikanischen: Uda Strätling
Übersetzung der Gedichte aus dem Amerikanischen: Kai Grehn
Komposition: CocoRosie
Mit: Birgit Minichmayr, Christopher Nell
Ton & Technik: Jean Szymczak
Länge: 67:12 min (Short-Cut: 54:26 min)
Dramaturgie: Holger Rink
Regie: Kai Grehn
Herausgeber der Emily Dickinson Werke: Harvard University Press
Produktion: Radio Bremen mit Deutschlandfunk 2021
 

EMILY DICKINSON: In Verlegenheit bringen schöne Blumen mich,
Doch ich bin keine Biene, wie bedauerlich –

Bis in die fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts musste Emily Dickinson (1830 – 1886) warten, bis ihre knapp 1800 Gedichte in einer Gesamtausgabe erscheinen konnten. Gedichte, die die amerikanische Literaturgeschichte inzwischen dazu veranlasste, die scheinbar weltentrückte „Einsiedlerin von Amherst“ zu ihrer größten Dichterin auszurufen.
Zu Lebzeiten wurden von ihr lediglich sieben Gedichte veröffentlicht. Natur, Liebe, Tod, die metaphysische Obdachlosigkeit des modernen Menschen, die Transzendenz des Zeitlichen, Unsterblichkeit – das waren ihre Themen. Die Hörspielarbeit taucht ein in die Welt ihrer Gedichte und ihrer (literarischen) Briefe, um die Schönheit, Originalität und Modernität, die Eigenheit ihrer Poesie zu feiern. Um ihre Frage von 1862 an den Bostener Publizisten und Frauenrechtler Thomas Wentworth Higginson neu zu beantworten: »Leben meine Verse?«

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