Gästebuch

LinksymbolNeuen Beitrag schreiben


Beiträge: 53 | Seite 2 von 6

« | Vorherige | Nächste | »

Holger Vollrecht , 12.05.2015, 11:11:11
Das Hörspiel, „Vom Nachteil, geboren zu sein“, das mich eher zufällig und ausschnittsweise während einer Autofahrt überfiel, hat mich nachhaltig beeindruckt, um nicht zu sagen „geflasht“. Leider konnte ich es nicht komplett verfolgen. Durch Recherche bin ich nun auf ihre Seite gestoßen, muss aber leider feststellen, dass ihr Hörspiel noch nicht als Hörbuch erhältlich ist. Wäre es möglich, an einen Mitschnitt zu gelangen? Das würde mich sehr freuen. Es grüßt herzlich Holger Vollrecht

Urs.Lindner , 09.12.2014, 0:11:49
Hallo,

ich bin zufällig nachts im Radio auf eine faszinierende Stimme gestoßen (Iggy Pop, wie ich hinterher feststellte), da wars natürlich nix mehr mit Schlafen. Großartig, die „Kinder Adams“, vor allem als zweisprachige Aufnahme, und vor allem Anderen eben die Stimme Iggy Pops, wer hätte je das Wort „body“ so heraus...ja man kann fast sagen...ejakuliert wie er! Natürlich wusste ich zunächst nicht, wer diese ganz besondere Stimme war, aber als ich es dann im Abspann hörte, dachte ich, Bingo!, es wäre wohl tatsächlich kaum jemand zu finden gewesen, dessen sattsam bekannten Drogen- und sonstigen Exzesse auf so eklatante Weise durch seine tiefe dunkle volltönende Stimme durchzuschlagen scheinen. Diese Stimme ist Musik, Bass, Fagott, Oboe, Pauke, und noch mehr... faszinierend!...

...auch wenn das Homophobe in den Gedichten heute mitunter unangenehm aufdringlich ist - man darf nicht vergessen, dass wir ganz anderen, stärkeren, Tobak gewohnt sind, im Grunde ehrlicheren, direkteren, sozusagen. Mitte des vorvorigen Jahrhunderts hat das, was W.W. mit tastenden Worten gewagt hat, angeblich ziemlichen Skandal gemacht. Ich fand den Gedanken witzig, dass das Skandalöse, will sagen, das, was unangenehm wirkt, heute durch das Gegenteil, nämlich die Scheu bzw. Vorsicht vor der Beschreibung von Sexualität hervorgerufen wird.

Auch die anderen Sprecher waren wunderbar und natürlich auch die Musik, das Ganze war aus einem Guss und absolut überzeugend.

Eine Sternstunde! Bravo! Mehr!!! Danke! Urs.Lindner

helmut , 26.10.2014, 22:17:35
lieber kai / alles gehört / danke / sehr stark! / konzentration und härte / und meditation / stille...trotzdem / daaaaanke / helmut

B. Weinkauf , 16.02.2014, 17:41:24
Sehr geehrter Herr Grehn, Sie haben mich gestern verzückt. Sie haben mich gestern glücklich gemacht. Allein der Gedanke, das letzte Werk von Marguerite Duras in eine dramaturgische Lesung, in ein Hörspiel zu verwandeln, ist mehr als mutig. Es aber in so vollendeter Form zu tun, das ist schon, wie soll ich sagen, das verdient demütiges Verneigen. Da ist Ihnen wirklich etwas sehr berührendes gelungen.

Danke. Herzlichst, Ihr B. Weinkauf

Robert , 05.12.2013, 11:30:35
Lieber Kai, gut gemacht !!! Ich habe lange nicht mehr, so etwas Schönes gehört. Gruss, Robert

C. Richter , 21.08.2013, 14:41:37
Sehr geehrter Herr Grehn, ich möchte Sie nochmal erinnern … falls Ihr Hörspiel DER BERG, ÜBER DEN KEIN VOGEL FLIEGT wieder im Radio ausgestrahlt wird, würde ich es sehr gerne wissen. Es hat mich nachhaltig beeindruckt. Herzliche Grüße C. Richter

Judith , 08.05.2013, 10:03:14
… wunderschön, Kai - a bientôt!

Gerrit Hartig , 03.01.2013, 22:03:02
Hallo Herr Grehn, ich bin ein sehr großer Fan der Band Bohren & der Club of Gore und würde deswegen gerne einmal in den Genuss ihres Hörspieles "Kein schöner Land" kommen (welches auch unabhängig von der Musik sehr spannen klingt). Leider habe ich den Termin verpasst, an dem das Hörspiel im Radio ausgestrahlt wurde. Gibt es irgendeine Möglichkeit das Hörspiel zu erwerben? Viele Grüße, Gerrit Hartig

PK , 26.10.2012, 13:02:15
Lieber Kai Grehn, ihre Thoreau-Bearbeitung ist so ziemlich das Radikalste, was mir in letzter Zeit im Hörspiel unter gekommen ist. Radikal im Sinne von radikaler Reduktion. Spärlicher geht’s ja kaum. Und dennoch – vermutlich deswegen! – entfaltet der Text seine ganze Wucht. Mit herzlichen Grüßen PK

Gerd Knappe , 10.03.2012, 13:28:51
HÖREND SEHEN / Es beginnt mit dem ersten Ton, wie immer entwickelt sich alles anders. Die Stimmen der Narren und Nachdenklichen hören aus den Tiefen der Erinnerung. Das Wort, der Klang an der Wurzel, atmend atemlos manchmal. Die Stimmen schauen in alle Richtungen. Vielleicht ein Versuch im Horizont der Sprache, die Wahrnehmung zu reinigen. Essenziell die Anmut des Worts. Ein Regisseur, der als Autor formt. Er kann die Pausen lassen, das Schweigen, die Leere. Im Nachhinein vorhersehend. Die Menschen im Ich. Hören, als ob man sieht. Erdbeben der Stimmen.

Für Kai Grehn - Alles Gute / Gerd Knappe


Powered by RicarGBooK 1.2