Nick Cave
SALOMÉ
Übersetzung/ Inszenierung:
Kai Grehn
Musik:
Jonathan-Toby Burdon
Gastmusiker:
Kai-Uwe Kohlschmidt, Hans F. Romberg
Mit:
Toby Burdon, Annalisa Derossi, Catherine F. Grigull,
Sonja Herrmann, Stephanie
Kühn, Bernd-Uwe Reppenhagen, Stefan Rosinski, Danielle Schneider
Uraufführung:
Kunsthaus Tacheles/ Berlin
Eine Produktion des
TanzTheater Skoronel, 1993
"Von der erregenden Elektronik- und Paukenmusik, über die tänzerischen, bisweilen
fast läuferischen Elemente bis hin zur Deklamation des Textes stimmte bei
"Skoronel" in diesem Stück wohl fast alles. Licht, Bewegung und Musik wie
Sprache verschmolzen zu einem Gesamteindruck, der sich nach dem 70minütigen
Feuerwerk gestalteter Leidenschaften in ebenso heftigem Applaus des Publikums
reflektierte... Während anderswo die Künstler mit viel Geld und großem Brimbamburium
verfallene Moralen predigten, ließ Skoronel die Leiber der Gäste vibrieren.
Teils wegen der erotischen Spannung der Lust, die auch der Gewalt verwandt.
Teils ob der durchdringenden Töne, von tief bis schrill. Wie bei Nick Cave."
(Berliner Zeitung)